Sportlerernährung

» Sportlerernährung


Sport bringt den ganzen Körper auf Trab, wobei nicht nur Herz-Kreislauf- Erkrankungen vorgebeugt wird, sondern auch der Bewegungsapparat und das Immunsystem gestärkt werden. Diejenigen, die regelmäßig Sport treiben und z.B. Joggen gehen, verbrauchen entsprechend mehr Energie, was auch vielfach zurückgewonnen werden muss, wobei Proteine und Mikronährstoffe mit beinhaltet sind. Nur mit der Verbindung von sportlicher Aktivität und optimaler Sportlerernährung kann es einem gelingen die Bestform zu erreichen.


Grundsätzlich kann man sagen, dass für eine ausgewogene Sportlerernährung Nährstoffe überaus wichtig sind. Für einen Sportler sind dies etwa 1,2 bis 1,6 g/kg Körpergewicht.


Bei Kohlehydraten sollten Sportler 60 bis 65 % des täglichen Kalorienbedarfs decken, was 6g/kg Körpergewicht entspricht. Hierbei sind vollwertige Kohlenhydrate empfehlenswert wie Getreideprodukte, Kartoffeln, Reis und Nudeln. Sie enthalten sowohl Mineralien und Vitamine C, E, Beta Carotin wie auch Ballaststoffe, was im übrigen auch auf Obst und Gemüse zutrifft. Damit findet ein Ausgleich von Radikalen statt, die ansonsten Zellen schädigen und durch angeregten Stoffwechsel vermehrt produziert werden, wenn es zu einer sportlichen Belastung kommt.





» Wirkung von Aminosäure


Bei der Deckung des Eiweißbedarfs sind die essentiellen Aminosäuren von Bedeutung, die vor allem in tierischem Eiweiß vorzufinden sind. Der erhöhte Einsatz von Aminosäuren, der vor allem bei Kraftsportlern durch eine Überbeanspruchung der Muskeln gegeben ist, muss wieder ausgeglichen werden. Daher lässt sich der notwendige Eiweißbedarf bei der Sportlerernährung am besten über Magerquark, Dickmilch, fettarme Milch und mageren Käse decken. Fleisch, Fisch und Eier sind nur maximal drei Mal wöchentlich zu empfehlen.


Was Fette betrifft, so müssen diese im Grunde nicht noch zusätzlich aufgenommen werden, da sie bereits in der täglichen Nahrung wie bei Fleisch, Wurst, Käse usw. vorkommen. Der Anteil ist so bereits abgedeckt.


Da der Körper durch den Sport ins Schwitzen gerät, verliert er neben Wasser auch Elektrolyte wie Natrium und Chlorid, die wieder ausgeglichen werden müssen. Dafür empfiehlt sich ein Kräuter- oder Früchtetee, noch besser eine Saftschorle. Durch Letztgenannte erhält der Körper nicht nur Energie zurück, sondern auch Mineralstoffe wie Kalium und Magnesium.


Wenn die Sportlerernährung danach ausgerichtet und auch mit Salz und Zucker sparsam umgegangen wird, dann handelt der Sportler durchaus entsprechend seinem Energiebedarf.